2. Mannschaft mit Arbeitssieg bei Blau-Gelb

Auf dem Papier schien die Germania der klare Favorit und übernahm auch das Spielgeschehen, tat sich jedoch schwer gegen die kämpfenden Gastgeber sich Großchancen herauszuspielen. Gleichzeitig war Germania-Schlussmann Luca Jung nach einem Konter mit einer Parade zu Stelle.

Eberstadt kommt besser ins Spiel

Nach etwa 30 Minuten erhöhte Eberstadt noch einmal die Schlagzahl und spielte sich erste sehenswerte Chancen heraus. Lukas Thielen verpasst nur knapp 2x die Führung. Die verdiente Führung fällt dann durch einen Geistesblitz von Tobias Jäger und Martin Täufer. Blau-Gelb klärt zur Ecke und ist noch nicht sortiert. Marin Täufer spielt eine kurze Ecke auf Tobias Jäger, der zielgenau auf den Kopf von Calvin Kurz flankt, der ins lange Eck zum 1:0 einnickt.

Großchancen nach der Halbzeit

Das Spiel nimmt Fahrt auf und beide Teams tauchen schneller vor dem Strafraum des Gegners auf. Dabei gelingt es der Germania immer wieder zu gefährlichen Abschlüssen zu kommen. Marten Bormann köpft aus spitzem Winkel den Ball knapp am langen Pfosten vorbei.  Martin Täufer wird im Strafraum elfmeterreif gelegt, der Schiri hat jedoch eine Schwalbe gesehen.

Der eingewechselte Lorenz Lowis hat gleich doppelt Pech. Nach einem Pfostenschuss von Lukas Thielen, schiebt Lorenz den Ball aus 5 Meter ins Tor, der Schiedsrichter pfeift Abseits, welches keins ist. Kurze Zeit später umkurvt Lorenz mustergültig die Abwehr, trifft aus Kurzdistanz jedoch nur den Pfosten.

Auch in kurzer Unterzahl bleibt Eberstadt gefährlich

Sven Sievers ist mit der Gesamtsituation unzufrieden und sucht beim Schiedsrichter den falschen Ansprechpartner, sodass Sven sein Gemüt für 10 Minuten in der stillen Ecke auf der Bank beruhigen kann.  Trotzdem spielt Eberstadt weiter nach vorn. In der 72. Minute fällt dann endlich das wichtige 2:0. Einen Freistoß von Tobias Jäger köpft Calvin Kurz – der vermutlich 2 Zentimeter dabei im Abseits gestanden hat – wuchtig ein.

Auch das 3:0 fällt nach einer Standartsituation. Jelle Dieleman serviert auf Tim Rein, der den Ball sehenswert per Hacke auf den langen Pfosten weiterleitet, wo Birkan Dag zum Endstand einschießt.