2. Herren überzeugt spielerisch im Test

Am gestrigen Sonntag begrüßten wir den TSV Braunshardt auf unserem Sportplatz. Braunshardt legte mit einem klugen Konter gleich ordentlich los und erzielte früh das 0:1.

Die Germania erholte sich jedoch schnell davon und übernahm die spielerische Oberhand. Besonders die rechte Seite machte im 1. Durchgang immer wieder Dampf und erhielt gute Zuspiele von Jelle Dieleman aus dem zentralen Mittelfeld. Nach einer schönen Kombination zwischen Mirko Stahl, Max Thielen und Jelle kam der Ball zu Tobi Jäger in die Spitze, der dem Schlussmann keine Chance ließ und trocken uns lange Eck abschloß. Der eigentliche Rechtsverteidiger Jäger zeigte, dass er auch ein Stück weiter vorne seine Torgefahr und Schnelligkeit ausspielen kann.

Wenig später verpasste Jan Vogelsangs Kracher nur knapp das Tor. Jan Töns brachte ich der Folgezeit Luis Boch in die Partie, der nach einem Zuspiel von Mirko Stahl seinen ersten Torschuss wenige Zentimeter am Tor vorbei setzte. Noch knapper war der Unterlattenknaller von Tobias Jäger, den viele Zuschauer bereits drin gesehen hatten. Der Ball war jedoch nicht mit vollem Umfang hinter der Linie wie die Bilder aus dem Kölner Keller zeigten.

Das überfällige 2:1 fiel nach Zuspiel von Tobi Jäger in die Mitte, sodass Emanuel Scelsi nur noch den Fuß hinhalten musste.

Im 2. Durchgang konnte Vollblutstürmer Luis Boch endlich zeigen, was er im Strafraum kann. Sein erstes Tor schlenzt er in bester Torjägermanier aus spitzem Winkel ins lange Eck. Ein paar Minuten später schlägt er im Strafraum einen Haken und verwandelt trocken zum 4:1.

Auch die linke Seite kommt immer besser ins Spiel. Andre Götz bedient auf der linken Außenbahn Mikro #7 Stahl, der einen Doppelpass auf engen Raum mit Lukas Siefert spielt und eiskalt zum 5:1 verwandelt. In der Folgezeit knallt Jelle noch einen Ball an die Querlatte.

Slapstick pur sehen die Zuschauerinnen und Zuschauer kurz vor Ende der Partie, Niklas Grimmelsmann, Frederik Pollozek und Noah Speidel bereiten Braunshardt mit einer Hochschussartistik fast das 5:2 vor. Kacktorverdächtig.

Der Anschlusstreffer fällt am Ende doch noch, nachdem die sommerlichen Temperaturen den Spielern einiges abverlangt haben. Der starkte 8er der Braunshardter setzt sich Außen gekonnt durch und sorgt für eine Passkombination zum 5:2-Endstand.