Geschichte

  • 2017

    19 Mannschaften zum Spielbetrieb gemeldet.
  • 2016

    22 Trainer absolvieren die DFB C-Lizenz
  • 1978

    Jugendturnier wird international
    1978 wurde diese Turnierveranstaltung zum ersten Mal international.

    Es war eine außerordentliche Leistung, eine solche Sportstätte zu gründen und bis heute zu erhalten. Und wenn man bedenkt, dass ein guter Fußballer immer klein angefangen hat, kann man auch ermessen, wieviel engagierte Jugendarbeit in den zurückliegenden Jahren steckt.
  • 1949

    Erstes Jugendturnier
    Später, als die Fußballfelder sich schon am Waldsportplatz befanden, kamen zu den sonntäglichen Spielen manchmal bis zu 2000 Zuschauer, die sich in 3er- und 4er-Reihen um den Platz drängen mussten. Es wird erzählt, dass sogar Spaziergänger im Frankensteiner Wald den “Toooor”-Schrei hörten.

    Mit dem 1. Jugendturnier wurde 1949 die lange Serie der “Frankenstein-Turniere” begonnen. In den Anfangsjahren dieser Austragungen traten teilweise bis zu 16 Jugendmannschaften an. Die jungen Leute wurden alle in Privathaushalten aufgenommen. Ganz Eberstadt ein einziges Hotel.
  • 1911

    Gründung der Germania Eberstadt
    Das Gründungsjahr 1911 klingt in unseren Ohren fast biblisch. Damals im April wurde der Fußballclub „Germania 1911“ in Eberstadt bei Darmstadt zum Leben erweckt. Sein erstes Spielfeld befand sich auf den Pfarrwiesen zwischen Frankensteiner Straße und Palisadenweg. Die Chronik erzählt, dass die ersten hölzernen Torstangen von Wilhelm Schäfer stammten, der sie im elterlichen Zimmerergeschäft herrichten ließ. Sie mussten in Raten abgezahlt werden.

    Zwei Kriege hat der Verein überstanden. Nicht nur, dass viele junge Männer nicht mehr zurück kamen, man war auch wirtschaftlich auf dem Nullpunkt. Die finanziellen Mittel fehlten. Umso erstaunlicher mutet es an, dass die Menschen auch in den Zeiten des Mangels der Faszination Fußball erlagen. Das Geld reichte nicht, um das persönliche Leben zu gestalten. Trotzdem schaffte man es, den Verein wieder aufzubauen. Das hat außerordentlich viel Kraft und Eigeninitiative abverlangt. Die Menschen spürten, wie sich durch ihr Engagement eine Gemeinschaft und ein Ort der freundlichen und sportlichen Begegnungen entwickelte. Heute haben uns die Medien und der Freizeitstress fest im Griff.

    Der Verein hatte nicht nur für sportbegeisterte Fußballer hohe Anziehungskraft, er befriedigte auch die gesellschaftlichen und kulturellen Bedürfnisse. Es wurden große Bälle mit richtigen Tanzorchestern veranstaltet, auf die man sich schon Wochen vorher freute. Famlienausflüge, an denen Alt und Jung teilnahmen, festliche Weihnachtsfeiern, Tanz in den Mai und viele andere Veranstaltungen machten das Vereinsleben bunt. Die monatlichen Beiträge der Mitglieder wurden nicht, wie es heute der Fall ist, im Einzugsverfahren abgebucht, sondern ein Kassierer ging von Haus zu Haus, um die 1,-DM abzuholen. Man hat mir erzählt, dass die Leute den Besuch des Kassierers nicht missen wollten. Denn er agierte gleichzeitig als Nachrichtenüberbringer. Die Vereinsneuigkeiten machten auf diese Weise die Runde, ohne Briefpapier und Porto.