Plakataktion für mehr Solidarität

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die Geschehnisse im Rahmen des Fußballspiels am vorletzten Wochenende in Münster haben nicht nur die Fußballgemeinde, sondern auch die breite Öffentlichkeit schockiert.

Die SVE Fußballabteilung Germania 1911 Eberstadt, hat aufgrund dessen eine kleine Plakataktion gestartet, die zum einem für Solidarität mit unseren Schiedsrichter*innen aufruft und zum anderem allgemein für ein respektvolleres Miteinander auf und außerhalb des Spielfeld wirbt.

Aus unserer Sicht lassen sich diese Auswüchse nämlich keineswegs nur im Erwachsenenfußball vorfinden, sondern vielmehr erscheint dies ein Produkt aus dem Juniorenfußball, der zunehmend erfolgsorientierter wird.

Die Vermittlung grundlegender Sozial- und Sportkompetenzen im Umgang mit Mit-, Gegenspielern sowie Schiedsrichter*innen werden in der Juniorenarbeit vermittelt und hier gilt es eben Grundlagen zu vermitteln, wie miteinander auf und neben dem Fußballfeld umgegangen wird. Denn auch die Zuschauer – im Juniorenbereich sind es vor allem die Eltern und Großeltern der Spieler *innen – tragen einen wesentlichen Teil zur Stimmung und dem Umgang bei.
Selbstverständlich lebt der Fußball von Emotionen und die gehören auch zu jedem Spiel dazu, aber es ist eben darauf zu achten, dass diese positiv und nicht verletzend gerichtet sind.

Wie Sie aus den beiliegenden Fotos entnehmen können, haben alle Mannschaften des vergangenen Samstags und Sonntags in Eberstadt unsere Aktion unterstützt. Der intensive Applaus der anwesenden Fans, Eltern und Spieler*innen waren eine tolle Anerkennung für unseren Fairplay-Beitrag. Auch einzelne Schiedsrichter haben sich über unsere Aktion sehr gefreut.

Es ist uns bewusst, dass wir mit unserem Beitrag nur einen kleinen Denkanstoß geleistet haben, aber wir wollen diesen Gedanken innerhalb und außerhalb unseres Vereins vorantreiben und uns gemeinsam für ein besseres Miteinander im Sport engagieren.

Denn schnell vergessen ist in solchen Tagen, welchen großartigen Beitrag der (Junioren-) Fußball in der Gesellschaft leistet, da er wie kaum ein anderer soziale Integration und Inklusion ermöglicht.
Abschließend sei ein großes Dankeschön an dieser Stelle an alle Menschen, die ein respektvolles Miteinader bereits seit Jahren (vor)leben und weitertragen, ausgesprochen.

Mit sportlichen Grüßen
Stellvertretend für die Initiatoren
Carsten Keutz